Moskauer Straße
Postleitzahl: 15234
Straßenschlüssel: 00418
Moskauer Straße
Inkraft getreten: 1974
Postleitzahl:
- 15234
Stadtgebiet:
- 32 - Hansa Nord
Ehemalige Straßennamen:
- Hamburger Straße, 1934-1974
- Greifswalder Weg (alte Führung), 1941-1974
- Rankestraße, 1929-1974
Erläuterung aktueller Straßenname:
Moskauer Straße: Moskau ist die Hauptstadt der Russischen Föderation. Hier leben aktuell rund 13 Millionen Einwohner (Stand 2021). Somit ist Moskau die größte Stadt Europas. Durch die Stadt fließt der Fluss Moskwa. Moskau ist das politische Zentrum Russlands. Die Stadt beherbergt mehrere Universitäten, zahlreichen Kirchen, Theater und, Museen. Hier befindet sich das Zentrum der Russisch-Orthodoxen Kirche. Der Rote Platz und der Kreml sind Bestandteil der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Drei Flughäfen, mehrere Fernbahnhöfe und zahlreiche Straßenverbindungen machen Moskau zum wichtigsten Verkehrsknoten Russlands. Moskau liegt im westlichen europäischen Teil Russlands. Die Stadt liegt im Durchschnitt 156 Meter über dem Meeresspiegel. Fürst Juri Dolgoruki (1090–1157) empfing 1147 andere Fürsten in seiner neuer Siedlung Moskow, das deswegen das Gründungsjahr Moskaus angesehen wird. Vermutlich ist die Stadt aber deutlich älter. 1156 entstand der erste Vorläuferbau des Kremls. 1238 wurde die Stadt von der Goldenen Horde Batu Khans erobert und niedergebrannt. Im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts wurde Moskau eigenständiges Fürstentum. Im 16. Jahrhundert wurden die Tartaren endgültig vertrieben, doch begann die Zeit der Wirren auf Grund von Streitigkeiten um den Thron des Großfürstentums Moskau. Im Zuge dieser kam es zur Invasion eines Polnisch –Litauischen Heeres. Nach der Vertreibung der Polen 1612 gelangte die Romanow-Dynastie auf den russischen Thron. 1712 verlagerte Peter I. der Große den Hauptstadtsitz nach St.Petersburg. 1755 gründete man in Moskau die erste russische Universität. 1812 griffen Napoleons Truppen Moskau an, welches durch die eigenen Bewohner angezündet wurde. Das daraufhin zurückweichende französische Heer wurde an der Beresina nahezu vernichtet. Im Dezember 1905 gingen Moskauer Arbeiter in den bewaffneten Aufstand, welcher blutig niedergeschlagen wurde. Nach wenigen ruhigen Jahren und Russlands Eintritt in den I.Weltkrieg folgte 1917 auf die bürgerliche Februarrevolution die Oktoberrevolution mit dem Sieg der Bolschewiki. Am 12. März 1918 wurde Moskau wieder Hauptstadt des neuen sowjetischen Staates der am 30. Dezember 1922 gegründet wurde. Am 30. September 1941 begann die Deutsche Wehrmacht ihre Offensive auf Moskau. Ab dem 5. Dezember desselben Jahres wurde der deutsche Angriff zurückgeworfen. 1980 fanden in Moskau die XXII Olympischen Sommerspiele statt. Im August 1991 versuchten Anhänger des einstigen kommunistischen Regimes die Regierung Gorbatschow zu stürzen. Unter Führung des einstigen Moskauer Oberbürgermeistersgustputsch in Moskau Jelzin wurde dieser niedergeschlagen, worauf die Auflösung der Sowjetunion folgte.
Geschichtliche Entwicklung:
In den 1930er-Jahren breitete sich Frankfurts Bebauung auch nach Norden aus. Auf der Hochfläche westlich der Lebuser Vorstadt und nördlich des Klingetals entstand das so genannte Hansaviertel. Dessen Straßen waren überwiegend nach norddeutschen Hanse- und Hafenstädten benannt. So existiert auch seit 1934 die Hamburger Straße zwischen Hansastraße und Königsberger Platz (ab 1953 Wismarer Platz, heute Finkensteig). 1973 wurde im Rahmen des Baubeginns des Plattenbaugebietes Hansa-Nord Hamburger Straße mit Rankestraße und Teilen des Wismarer Platzes, sowie des Greifswalder Weges zur Moskauer Straße zusammengelegt. 1992 wurde in Nord-Süd-Richtung verlaufende Teil wieder in Hamburger Straße zurück benannt. Fortan trugt nur noch der Ost-West-Richtung verlaufende Teil (vor 1973 Rankestraße) gemeinsam mit den Stichstraßen zu den nördlich davon liegenden Wohnhäusern die Bezeichnung ,,Moskauer Straße".