Mozartstraße
Postleitzahl: 15234
Straßenschlüssel: 00235
Mozartstraße
Inkraft getreten: 1947
Postleitzahl:
- 15234
Stadtgebiet:
- 41 - Nuhnen Vorstadt
Ehemalige Straßennamen:
- Zehmestraße, 1933-1947
Erläuterung aktueller Straßenname:
Wolfgang Amadeus Mozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren. Mozart war einer der bedeutendsten Musiker und Komponisten der Wiener Klassik. Er war das siebte Kind seiner Eltern, jedoch verstarben viele seiner Geschwister im Kindesalter. Mozarts Vater war der fürstbischöfliche Kammermusikus, Hofkomponist und Vizekapellmeister. Bereits im Alter von vier Jahren erhielt Wolfgang vom Vater ersten Musik-, Klavier- und Violinunterricht. 1761 zeichnete Mozarts Vater erste Kompositionen des Sohns auf, ein Jahr später gab es erste Auftritte und Konzertreisen des Jungen. Mozart galt als Wunderkind und bald komponierte er erste Opern. Es folgten mehrere Italienreisen. 1772 ernannte der neue Fürsterzbischof Mozart zum besoldeten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle, wo er bis 1777 blieb. 1778 verstarb unerwartet Mozarts Mutter auf einer gemeinsamen Parisreise. Nach dem Scheitern diverser Pläne, in Paris ein neues Tätigkeitsfeld zu finden, kehrte Mozart nach Salzburg zurück. Hier wurde er Anfang 1779 Hoforganist. Es folgte im November 1780 ein Engagement in München um eine seiner Opern im Januar 1781 im Residenztheater aufzuführen. Der Erzbischof, sein eigentlicher Dienstherr beorderte Mozart nach Wien. Einige Zeit später kam es zur Entlassung Mozarts aus dem Dienstverhältnis, was Mozarts Vater erboste. Mozart versuchte sich als freischaffender Künstler in Wien. Hier heiratete er 1782 Constanze Weber. 1783 besuchten das Ehepaar Mozart und seine Frau Wolfgangs Vater letztmalig in Salzburg. Leopold Mozart starb am 1787 in Salzburg. Sein Sohn bestritt seinen Lebensunterhalt derweil durch Konzerte, aber auch durch Abhaltung von Klavierunterricht. Später folgten Jahre, die mit Komposition und Aufführung von Klavierkonzerten angefüllt waren und in denen es Mozart finanziell sehr gut ging. Am 30. September 1791 fand die Uraufführung der Mozarts berühmtester Oper ,,Die Zauberflöte“ in Wien statt. Zwischenzeitlich hatte er weniger Erfolg, was sich wirtschaftlich niederschlug. Versuche, wieder irgendwo feste Anstellung zu finden, schlugen fehl. Wenige Wochen nach der Uraufführung der Zauberflöte erkrankte Mozart und verstarb am 5. Dezember 1791. Mozart fand seine letzte Ruhestätte in einem allgemeinen Grab auf dem St. Marxer Friedhof in Wien. 1859 wurde an der Grabstelle eine ein Grabmal errichtet, welches man später auf den Wiener Zentralfriedhof zu den Musikerehrengräbern verlegte. Auch die alte Grabstelle erhielt eine Mozart-Gedenktafel.
Geschichtliche Entwicklung:
Zu Beginn der 1930er-Jahre breitete sich die Stadt weiter nach Westen aus. So entstanden Meurer- und Riebestraße als nordwärts von der Fürstenwalder Poststraße abgehende Stichstraßen. Von 1933 verband parallel zur Anschlussbahn die Zehmestraße erstgenannte Straßen mit der Zeugmeisterstraße (heute Schubertstraße). 1947 wurde mit dem Namen Zehme ein Platz in der Frankfurter Innenstadt benannt. Die bisherige Zehmestraße wurde zur Mozartstraße.