Spremberger Straße
Postleitzahl: 15232
Straßenschlüssel: 00314
Spremberger Straße
Inkraft getreten: 1927
Postleitzahl:
- 15232
Stadtgebiet:
- 21 - Altberesinchen
Ehemalige Straßennamen:
- Schwarzer Weg, 1909-1927
Erläuterung aktueller Straßenname:
Spremberg, niedersorbisch Grodk, ist eine südbrandenburgische Stadt im Landkreis Spree-Neiße. Hier leben 21.326 Einwohner (31.12.2023) Die Stadt liegt im sorbischen Siedlungsgebiet der Niederlausitz und ist somit offiziell zweisprachig. Spremberg liegt etwa 20 km südlich von Cottbus an der Grenze zum Freistaat Sachsen. Die Altstadt liegt in einer zwischen zwei Spreearmen auf 97 Metern über dem Meeresspiegel. 25 Kilometer östlich von Spremberg verläuft die deutsch-polnische Grenze. Zeitweise war Spremberg geographischer Mittelpunkt des Deutschen Reichs. Spremberg wurde 1301 erstmals erwähnt. Erster Besitzer der war ein Fürst aus dem Geschlecht der Wettiner. Ihm folgte 1349 die Adelsfamilie von Schwarzburg-Wachsenburg und 1360 Kaiser Karl IV. Dessen Sohn Johann von Görlitz verpfändete 1395 Schloss und Herrschaft Spremberg. Fortan wechselten die Besitzer Sprembergs regelmäßig. Mehrere größere Stadtbrände und die Pestepidemie von 1626 sind beurkundet. Es folgten Plünderungen und Zerstörungen im 30-jährigen Krieg.1680 wurde Spremberg erneut von der Pest heimgesucht, die 480 Opfer forderte, etwa die Hälfte der damaligen Bevölkerung. Im selben Jahr gelangte Spremberg in die Hand der Herzöge zu Sachsen- Merseburg. 1738 fiel durch den Tod von Herzog Heinrich, dem letzten männlichen Nachkommen der Nebenlinie Sachsen-Merseburg, das Herzogtum mit der Markgrafschaft Niederlausitz an das Kurfürstentum Sachsen. 1815 wurde durch den Wiener Frieden die Niederlausitz preußisch. Spremberg wurde Kreisstadt des Landkreises Spremberg in der Provinz Brandenburg. Dieser kam, nur wenig verändert, 1952 zum DDR-Bezirk Cottbus. Und wurde durch die brandenburgische Kreisreform 1993 Teil des Landkreises Spree-Neiße. 1867 erhielt Spremberg Eisenbahnanschluss an die Bahnstrecke Berlin-Görlitz. Im April 1945 eroberten sowjetische Truppen die zur Festung erklärte Stadt Spremberg., wobei die Innenstadt zu fast 70 % zerstört worden war.
Geschichtliche Entwicklung:
Mitte der 1920er-Jahre war der Stadtteil Beresinchen (Altberesinchen) im wesentlichen vollendet. Es entstanden noch kleinere Erweiterungen und Ergänzungen. So die Spremberger Straße, die steil von der Mixdorfer Straße zur Großen Müllroser Straße führt. Ab 1987 entstanden an der Spremberger Straße mehrere sechsgeschossige Wohnblöcke, die in den 2000er-Jahren jedoch wieder abgerissen wurden. Auf dem Stadtplan von 1909 befindet sich statt der Spremberger Straße der Schwarze Weg.