Das Ende der sozialistischen Museen
Dr. Corinna Kuhr-Korolev (Osteuropahistorikerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)) beleuchtet in ihrem Abendvortrag die Umbrüche der Museumslandschaften in Osteuropa nach 1989/1991. Sie gibt dabei einen Überblick über die Entwicklungen und ordnet sie in neue politische und erinnerungskulturelle Kontexte ein, gerade auch im Hinblick auf Ostdeutschland.
Der Abendvortrag ist einer von vielen spannenden Beiträgen auf der diesjährigen Fachtagung „Die 1990er Jahre im Museum. Gesellschaftlicher Wandel im Spiegel und Rückspiegel der Museumsarbeit“ des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e.V. in Frankfurt
(Oder). Auf dieser Tagung stellen in der Zeit vom 16.–18.09.2026 Vertreterinnen und Vertreter von Museen und Gedenkstätten sowie Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturwissenschaftler und weitere Forschende museumsspezifische Perspektiven auf die 1990er-Jahre vor. Gemeinsam fragen sie nach den Handlungsräumen und Wirkungskräften von Museen im gesellschaftlichen Wandel.
Eine Anmeldung zur Tagung, die vom 16.–18.09.2026 in Frankfurt (Oder) stattfindet, ist unter dem nachfolgenden Link möglich: https://www.museen-brandenburg.de/veranstaltungen/fachtagung
Der Abendvortrag „Das Ende der sozialistischen Museen“ findet am Mittwoch, 16.09.2026, um 19 Uhr im Städtischen Museum Viadrina statt und steht allen interessierten Personen offen.
Eintritt an der Abendkasse: 5,00 EUR