Hochwasserschutz: Lage in Frankfurt (Oder) stabil, aber angespannt

Erwartungsgemäß hat der Pegelstand der Oder in der vergangenen Nacht mit etwa 6,10 Metern seinen Höchststand erreicht und sinkt nun sehr langsam ab.

In den zurückliegenden Stunden kam es zu mehreren kleineren Durchbrüchen von Wasser, so zum Beispiel auf Höhe der aktuellen Hochwasserschutzbaustelle im Bereich der nördlichen Oderpromenade. Die Einsatzkräfte der Frankfurter Feuerwehr und der örtlichen Wehren konnten die Lage jeweils schnell unter Kontrolle bringen.

Dennoch besteht heute, am Donnerstag, 26. September 2024 weiterhin eine angespannte Situation, ist der Wasserdruck auf die Hochwasserschutzanlagen enorm. Die gestern, am Mittwoch, 25. September ausgerufene Hochwasseralarmstufe IV bleibt auf jeden Fall auch über den heutigen Tag hinweg aktiv. Darauf verständigte sich der Krisenstab „Hochwasser“ in seiner Sitzung am heutigen Vormittag.

Hochwasseralarmstufe IV ist die höchste Stufe. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet deren Ausrufung:  Es ist unbedingt auf die eigene Sicherheit zu achten. Es besteht Lebensgefahr! Den Anweisungen der Einsatzkräfte ist unbedingt Folge zu leisten. Der hochwassergefährdete Bereich ist großräumig zu meiden. Ebenso die Nähe zu jeglichen Gewässern, Deichen oder sonstigen Hochwasserschutzanlagen. Zudem gilt es, sich von Kellern, Tiefgaragen und tieferliegenden Flächen in Flussnähe fernzuhalten. Angezeigt ist zudem eine Überprüfung der eigenen Vorsorge- und Schutzmaßnahmen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Wichtig ist, sich weiterhin regelmäßig über die aktuelle Wetter- und Hochwasserentwicklung zu informieren und die Ausgabe von amtlichen Warnungen und Informationen zu verfolgen.