Warnung vor betrügerischem Gold- und Antiquitätenankauf
Die Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) warnt aus aktuellem Anlass und aufgrund von Zeitungsannoncen vor möglichem betrügerischem Gold- und Antiquitätenankauf.
In letzter Zeit mehren sich Fälle von vermeintlich dubiosen Gold- und Antiquitätenankäufen. Die „Ankäufer“ mieten sich hierzu kurzfristig in lokalen Geschäftsräumen ein und schalten zeitgleich Werbeannoncen, bei denen sie ihr Unternehmen zum Ankauf von Gold jeglicher Art, Pelzmänteln und Antiquitäten bewerben. Diese Annoncen sind meist großflächig in den Werbeteilen der Zeitungen präsent und locken mit vermeintlichen „Höchstpreisen“. In einigen Fällen werden sogar Hausbesuche angeboten – eine Gelegenheit für Kriminelle, um weitere Wertgegenstände in der Wohnung auszuspähen oder sich Zugang zu verschaffen. Solche Angebote sind daher genau zu prüfen.
Das Amt für Ordnung und Sicherheit empfiehlt:
- Misstrauisch zu sein, wenn der Warenankauf nur für wenige Tage angeboten wird.
- Das vermeintliche Interesse an Pelzen ist meist nur ein Türöffner. Denn in Haushalten, in denen es Pelze gibt, werden auch Gold oder andere Wertgegenstände vermutet.
- Oft finden sich in solchen Anzeigen oder Beilagen nur Telefonnummern oder eine Adresse. Verifizierbare Kontaktdaten werden nicht angegeben.
- Für den Verkauf von Wertgegenständen wie Schmuck oder Pelzwaren wird an autorisierte Fachgeschäfte verwiesen.
- Es ist ratsam, immer einen Angehörigen oder eine Vertrauensperson an etwaigen Verkaufsgesprächen teilhaben zu lassen.
- Niemals sollten Auskünfte über den Besitz von Wertgegenständen oder Bargeld gegeben werden.
- Verkaufsgespräche in der eigenen Wohnung sind zu vermeiden.
Kontakt bei Fragen:
Stadtverwaltung Frankfurt (Oder), Abt. Gewerbeangelegenheiten, Bereich Schwarzarbeit
Tel: 0335 552-3519
Hier können (auch anonym) Hinweise gegeben und mögliche Verdachtsfälle gemeldet werden.
In dringenden Fällen sowie bei Gefahr im Verzug bitte direkt an die Polizei wenden.