Befragung zur Einsamkeit bei Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen
Die demografische Entwicklung wird das Leben in Frankfurt (Oder) weiter verändern und die handelnden Akteurinnen und Akteure vor wachsende Herausforderungen stellen. In Verbindung mit dieser Entwicklung steigt auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen, welche auf Pflegeleistungen angewiesen sind. Dabei erhält eine große Mehrheit Pflegeleistungen in einem ambulanten oder teilstationären Setting, sprich in der eigenen Häuslichkeit.
Neben der Herausforderung die professionelle pflegerische Versorgungsqualität aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln, gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Risiko sozialer Isolation und Einsamkeit im Alter und bei Pflegebedürftigkeit zunehmend an Bedeutung. Die Folgen von Einsamkeit betreffen dabei unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen: hochaltrige Menschen mit Pflegebedarf, Seniorinnen und Senioren ohne Pflegebedarf, junge Menschen oder pflegende Angehörige. Für alle kann Einsamkeit eine relevante soziale und gesundheitliche Belastung darstellen.
Um die Gesamtsituation zu erfassen, zu bewerten und potenzielle Handlungsoptionen zu ermitteln, wird derzeit eine Befragung mit dem ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH durchgeführt, das im Auftrag der Stadt aktuell eine Strategie zur Vermeidung von Einsamkeit von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen erarbeitet.
Die Online-Befragung läuft bis Mittwoch, 14. Oktober:
Wer Unterstützung beim Ausfüllen des Online-Fragebogens benötigt, kann sich an das BeratungsZentrum der Lebenshilfe Frankfurt (Oder), Große Scharrnstraße 63 werden. Um telefonische Terminvereinbarung unter 0335 280 510 28 wird gebeten.
Hinweis: Die Befragung findet ausschließlich online statt. In begründeten Ausnahmefällen kann die Befragung auch zugesandt werden (Kontakt: Stadt Frankfurt (Oder), Amt für Jugend und Soziales, Sozialplanung, Tel: 0335 552-5102).
Das Projekt wird durch das Förderprogramm Pakt für Pflege und der dazugehörigen Förderrichtlinie zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der Pflegestützpunkte vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg ermöglicht, gefördert und finanziert.