Brandenburgische Frauenwochen mit vielfältigem Programm
Die Brandenburgischen Frauenwochen sind ein deutschlandweit politisches Format, das engagierte Frauen regelmäßig gestalten. Auch 2026 werden vom 1. bis 31. März im Land Brandenburg mehr als 200 Veranstaltungen von sehr unterschiedlichen Veranstaltenden organisiert.
Das diesjährige Motto lautet „WTF – Wut trifft Feminismus“ und bündelt landesweit eine Vielzahl von Fachtagungen, Vorträgen, Frauenstammtischen, sportlichen Wettkämpfen, Festveranstaltungen, Workshops, Ausstellungen u. a., die ein klares Gegengewicht zu den rauer werdenden Entwicklungen der sich spaltenden Gesellschaft bilden.
Programm in Frankfurt (Oder)
Frankfurt (Oder) beteiligt sich vom 6. bis 20. März an den 36. Brandenburgischen Frauenwochen.
Den Auftakt bildet am Freitag, 6. März der Gottesdienst zum Weltgebetstag, vorbereitet und durchgeführt von Frauen aus Nigeria, begleitet von lebens- und glaubensbejahender Musik und landestypischen kulinarischen Spezialitäten und der Möglichkeit selbst etwas mitzubringen.
Am Tag darauf findet am Vormittag ab 10.00 Uhr ein Mitbringfrühstück in der Volkshochschule statt. In den Nachmittagsstunden des gleichen Tages ab 13.00 Uhr geht es hier mit einem Workshop unter dem Motto „Wut-Mut-Veränderung“ weiter. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ab 20.00 Uhr kann in der Kulturmanufaktur in den Gerstenberger Höfen getanzt werden.
Der 8. März beginnt um 10.00 Uhr mit einem Mutter-Tochter-Workshop im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in der Rathaushalle mit Jette Panzer. Der Eintritt inklusive Material beträgt für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder 3,50 Euro. Eine Anmeldung bis 5. März per E-Mail an kunstvermittlung.frankfurt@blmk.de ist erforderlich. Am selben Ort gibt es um 14.00 Uhr eine Frauentags-Spezial-Führung mit Johanna Huthmacher. Der Eintritt inklusive Führung kostet 4,50 Euro/Person.
Kulturell geht es um 14.00 Uhr im Kleist-Museum mit einer Lesung weiter. Organisiert und durchgeführt vom Brandenburgischen Literaturrat e.V., von der Stadt- und Regionalbibliothek und dem Kleist-Museum mit Unterstützung des Ministeriums für Gesundheit und Soziales und des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Unter dem Motto „Zu müde für die Wut“ lesen die Autorinnen Franziska Hauser und Maren Wurster aus ihrer Anthologie „Ost*West*frau“. Bei anschließendem Kaffeeklatsch kann sich über das Gehörte ausgetauscht werden. Der Eintritt ist kostenfrei, Speisen und Getränke sind käuflich zu erwerben.
Sportlich wird es am 10. März im Untergeschoss der Lenné-Passagen: Es wird Tischtennis gespielt. Schläger und Bälle sind vor Ort. Die Teilnahme ist kostenfrei.
In der Mittagspause des 18. März findet im Packhof eine Mittagspausenführung Ausstellung „Sabine Barber“ statt – eine Führung mit Johanna Huthmacher und einem Snack vom „Brot und Zucker“. Der Eintritt kostet 10,00 Euro/Person. Eine Anmeldung bis zum 16. März per E-Mail an kunstvermittlung.frankfurt@blmk.de notwendig .
Die Kulturmanufaktur in den Gerstenberger Höfen lädt am 11. März ab 18.00 Uhr zu einer Wut-Mut-Schreibwerkstatt und am 20. März zu einem Kunst-Workshop ein. Es können mit bunten Materialien feministische Fäden gesponnen werden.
Das gesamte Frankfurter Programm ist u. a. der städtischen Website zu entnehmen.
Weiterführende Informationen zu den Brandenburgischen Frauenwochen bietet die Website des Frauenpolitischen Rates.