Ausstellung „Steinzeugen“ eröffnet in der Marienkirche

„Steinzeugen – niemi światkowie. Architekturfotografie aus Ost- und Westpreußen“, heißt die neue Ausstellung, die am Samstag, 11. Juli, um 16.00 Uhr im Martyrchor von St. Marien in Frankfurt (Oder) eröffnet wird. Die deutsch-polnische Wanderschau zeigt Fotos historischer Bauwerke aus Ost- und Westpreußen des Kunsthistorikers und Professors Christofer Herrmann. Er gibt zur Vernissage eine Einführung in seine Ausstellung.

Historische Bauwerke sind steinerne Zeugen der Vergangenheit. Die Ereignisse und Begebenheiten der vergangenen Jahrhunderte haben viele Spuren und Zeichen auf der materiellen Oberfläche der Baudenkmäler hinterlassen, die von deren Errichtung, Beschädigung, Wiederherstellung und vielerlei menschlichen Schicksalen Zeugnis geben. Dies zeigt sich auch in der Landschaft des historischen Ost- und Westpreußens, dem mittelalterlichen Deutschordensland, in dem einst Prußen, Deutsche, Polen und Litauer miteinander lebten. Die Ausstellung zeigt in 25 Aufnahmen die Schönheit und Faszination der Gemäuer der vergangenen Epochen aus verschiedenen Perspektiven. Die Bandbreite der Fotos reicht von imponierenden Gesamtansichten des Inneren und Äußeren der Burgen und Kirchen aus der Ordenszeit bis hin zu feinfühligen Detailaufnahmen. 

Der Kunsthistoriker Christofer Herrmann, geboren in Mainz, ist Experte für die mittelalterliche Architektur des ehemaligen Deutschordensstaates und lehrte mehr als zwei Jahrzehnte an polnischen Hochschulen. Unterstützt wird die Ausstellung von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bonn. Der Eintritt ist frei. Der Martyrchor ist nicht barrierefrei zugänglich.

Kontakt für Medienvertreterinnen und -vertreter:

Henriette Brendler, Kulturbüro Frankfurt (Oder)

Tel: 0335 55378334

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