Stadt übergibt umfassend sanierte Sport- und Schulanlagen
Mit der feierlichen Übergabe mehrerer umfassend sanierter Sport- und Schulanlagen setzt die Stadt Frankfurt (Oder) ein Zeichen für die nachhaltige Stärkung des Leistungs- und Nachwuchssports. Im Sportzentrum sowie auf dem Campus der Sportschule Frankfurt (Oder) wurden in dieser Woche vier bedeutende Bauprojekte ihrer Bestimmung übergeben.
Abgeschlossenen wurden Sanierungsmaßnahmen an der Oderlandhalle, der Holzradrennbahn, dem zentralen Kraftraum sowie die Neugestaltung des Campus der Sportschule.
Oberbürgermeister Dr. Axel Strasser begrüßte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Frankfurt (Oder), des Olympiastützpunktes Brandenburg, der Sportschule Frankfurt (Oder), der Bundeswehr-Sportfördergruppe, der Schwerpunktsportarten sowie der beteiligten Planungsbüros und Bauunternehmen die Gäste in der Oderlandhalle.
Zukunftssichere Infrastruktur für den Spitzensport
Mit Investitionen von insgesamt rund 4,56 Millionen Euro wurden die Trainings- und Lernbedingungen für den Leistungs- und Nachwuchssport in Frankfurt (Oder) nachhaltig verbessert. Die Projekte wurden maßgeblich durch Fördermittel des Bundes sowie des Landes Brandenburg ermöglicht.
Die größte Einzelmaßnahme war die Sanierung des Daches der Oderlandhalle mit einem Investitionsvolumen von rund 2,38 Millionen Euro. (Förderung: 50 Prozent Bund, 25 Prozent Land). Die zentrale Trainingsstätte des deutschen Bahnradsports erhielt eine vollständig erneuerte Dachabdichtung einschließlich moderner Entwässerungssysteme, neuer Lichtbänder, einer zeitgemäßen Blitzschutzanlage sowie weiterer sicherheitstechnischer Einrichtungen.
Die Oderlandhalle zählt zu den wichtigsten Trainingsstätten des deutschen Bahnradsports. Sie wird jährlich an mehr als 220 Maßnahmetagen durch Bundeskader, Nachwuchsathletinnen und -athleten, den Para Cycling-Bereich sowie Sportschülerinnen und -schüler genutzt.
Ebenfalls modernisiert wurde die einzige ganzjährig nutzbare Indoor Holzradrennbahn Deutschlands (Gesamtkosten ca. 120.000 Euro, Förderung: 50 Prozent Bund, 20 Prozent Land). Im Rahmen der Sanierung wurden Schäden an der Bahnoberfläche beseitigt, die Fahrfläche aufgearbeitet und sämtliche Markierungen entsprechend der internationalen UCI-Vorgaben erneuert.
Moderne Trainingsbedingungen für zahlreiche Sportarten
Ein weiterer Schwerpunkt war die umfassende Modernisierung des zentralen Kraftraums (Gesamtkosten ca. 870.000 Euro, Förderung: 20 Prozent Bund, 40 Prozent Land). Neben einem neuen Sportboden entstand eine Galerie mit modernen Cardio- und Ergometergeräten. Der Freihantelbereich wurde vollständig neu ausgestattet und bietet künftig optimale Trainingsbedingungen für alle Schwerpunktsportarten der Bundesstützpunkte sowie für die Schülerinnen und Schüler der Eliteschule des Sports.
Campus der Sportschule als Lern- und Lebensraum aufgewertet
Mit der Fertigstellung der Außenanlagen erhielt auch der Campus der Sportschule Frankfurt (Oder) ein neues Gesicht. Im Rahmen des Kommunales Investitionsprogramms (KIP) II – Bildung – Schule (Gesamtkosten ca. 1,2 Millionen Euro, 90 Prozent Landesförderung) entstanden u. a. ein Amphitheater, ein grünes Klassenzimmer, ein Wasserbrunnen, neue Sport- und Bewegungsangebote, zwei Fahrradboxen sowie Aufenthalts- und Erholungsbereiche.
Die neu gestalteten Außenanlagen tragen den besonderen Anforderungen einer Ganztagsschule Rechnung. Sie schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Unterricht im Freien, Begegnung, Erholung und individuelle Freizeitgestaltung und stärken damit gleichermaßen die Bildungs- und Lebensqualität der Sportschülerinnen und Sportschüler.
Mit den abgeschlossenen Investitionen unterstreicht Frankfurt (Oder) seine Bedeutung als bundesweit anerkannter Standort des Spitzen- und Nachwuchsleistungssports und schafft zugleich moderne Rahmenbedingungen für die schulische Ausbildung junger Leistungssportlerinnen und Leistungssportler.