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Integration in Frankfurt (Oder)

Herzlich Willkommen auf der Seite der Integrationsbeauftragten der Stadt Frankfurt (Oder)

Ziel der Integrationspolitik der Stadt Frankfurt (Oder) ist es, dass Frankfurter Bürgerinnen und Bürger mit Einwanderungsgeschichte gleichberechtigt und frei von Diskriminierung am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Integration ist dabei als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wechselseitiger Prozess zu verstehen, der sowohl Zugewanderte als auch alteingesessene Frankfurterinnen und Frankfurter einschließt.

Aktuelle Informationen

Interkulturelle Woche 2018

Alle Informationen zum Programm und Ablauf der Interkulturellen Woche 2018 in Frankfurt (Oder) finden Sie hier:   

Programm IKW 2018 (PDF, 579 kB)

Die Interkulturelle Woche findet dieses Jahr vom 14.09. bis zum 29.09. statt und wird mit einem Fest eröffnet und abgeschlossen.

Sprechzeiten der Integrationsbeauftragten

Dienstag: 09:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag: 13:00 bis 16:00 Uhr

Telefonisch ist das Büro unter 0335/552-1330 zu erreichen. Nutzen Sie bitte auch folgende Emailpostfächer:

integrationsbeauftragter@frankfurt-oder.de – zum Thema Integration

marcus.aust@frankfurt-oder.de – zum Thema Bildung.

Consulting hours

Tuesday: 9 AM to 12 AM

Thursday: 1 PM to 4 PM     

Telephone enquiries can be directed to 0335/ 552 1330. Also the following e-mail addresses can be used for further information:

integrationsbeauftragter@frankfurt-oder.de – for matters of integration

marcus.aust@frankfurt-oder.de – for educational matters

Beschluss des Integrationsleitbildes der Stadt Frankfurt (Oder)

Während der 26. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde das Integrationsleitbild der Stadt Frankfurt (Oder) einstimmig beschlossen. Es gibt den Rahmen der Integrationsbestrebungen der Stadt Frankfurt (Oder) vor. Die Inhalte des Leitbildes wurden gemeinschaftlich von den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtverwaltung erarbeitet und sollen den Ausgangspunkt für die Erstellung eines Integrationskonzeptes für die Stadt bilden. Die beschlossene Fassung finden Sie hier:

Leitbild Integration (PDF, 699 kB)

Dokumentation der 2. Frankfurter Integrationskonferenz am 08.12.2016

Über 90 Teilnehmende aus den unterschiedlichsten Bereichen kamen bei der 2. Integrationskonferenz der Stadt Frankfurt (Oder) am 08.12.2016 zusammen, um sich über die praktischen Herausforderungen bei der Integration von Zugewanderten auszutauschen. Handlungsempfehlungen und auch konkrete Maßnahmen für ein künftiges Integrationskonzept für Frankfurt wurden erarbeitet. Die Dokumentation der Konferenz finden Sie HIER.

Kommunaler Bildungskoordinator nimmt Arbeit auf

Seit Januar 2017 unterstützt Marcus Aust als kommunaler Koordinator der Bildungsangebote für Neuzugewanderte die Arbeit der Integrationsbeauftragten. Als Bildungskoordinator hat Herr Aust die Aufgabe, die Bildungsangebote und -bedarfe für Zugewanderte in Frankfurt (Oder) zu erfassen, relevante Akteure zu vernetzen und somit nachhaltige kommunale Koordinierungsstrukturen aufzubauen. Herr Aust fungiert zudem als zentraler Ansprechpartner für alle Themen rund um die Integration von Zugewanderten (einschließlich Geflüchteter) durch Bildung in Frankfurt (Oder).
Kontakt: Marktplatz 1, 15230 FFO, E-Mail: marcus.aust@frankfurt-oder.de, Tel.: 0335-552 1331

Zahlen (Stand 31.08.2018)

Einwohner Gesamt: 59434

davon insgesamt Ausländer: 5934

davon Personen mit Fluchtgeschichte: 1372

Beratungsangebote

Ein breites Beratungsangebot von städtischen Einrichtungen, Trägern, Vereinen und Unternehmen bietet in Frankfurt (Oder) Migrantinnen und Migranten in unterschiedlichen rechtlichen und sozialen Lebenssituationen Unterstützung.

Eine Liste mit Angeboten, Zuständigkeiten und Ansprechpartner_innen für Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt Frankfurt (Oder) finden Sie hier:

Trägerliste (PDF, 343 kB)

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Grundsätzliches zur Aufnahme von Geflüchteten

In Deutschland muss jedes Bundesland nach einem bestimmten Verteilschlüssel, dem sogenannten „Königsteiner Schlüssel“, Geflüchtete aufnehmen, die dann zunächst in eine zentrale Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) des jeweiligen Bundeslandes kommen.

Die EAE des Landes Brandenburg befindet sich in Eisenhüttenstadt. Dort ist in 2015 aufgrund der weltweiten Krisen ein starker Anstieg der neu ankommenden Flüchtlinge zu verzeichnen gewesen, so dass die Kapazitäten vor Ort nicht mehr ausreichten. Dementsprechend mussten in der Vergangenheit Außenstellen im ganzen Land verteilt geschaffen werden, um die Geflüchteten unterzubringen und versorgen zu können. Auch in Frankfurt (Oder) befindet sich in Markendorf (TEGECE)aktuell eine EAE-Außenstelle. Die EAE und ihre Außenstellen gehören zur Zentralen Ausländerbehörde, die der Dienst- und Fachaufsicht des Ministeriums des Innern und für Kommunales untersteht. Somit leben die Geflüchteten in der EAE zwar vorübergehend in Frankfurt (Oder), ihre Betreuung und Versorgung liegt jedoch offiziell nicht in der Zuständigkeit der Stadt Frankfurt (Oder), sondern bei der Landesregierung Brandenburg. In der EAE werden die Geflüchteten während der ersten Wochen nach ihrer Ankunft untergebracht und registriert. Dort stellen sie auch bei der Regionalstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ihren Asylantrag. Das (unterschiedlich lange) Asylverfahren führt ausschließlich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durch. Asylsuchenden wird für diese Zeit eine sog. Aufenthaltsgestattung ausgestellt.

Nach maximal sechs Monaten in der EAE werden die Asylsuchenden innerhalb Brandenburgs auf die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt. Die Verteilung erfolgt durch die Zentrale Ausländerbehörde und ebenfalls nach einem Schlüssel. Frankfurt (Oder) nimmt demgemäß ca. 2,2 % der Asylsuchenden in Brandenburg auf.

weiterführende Links: 

 Allgemeines
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Themenseite »Flucht und Asyl« der Bundesregierung
Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration der Bundesregierung
Zuwanderung, Flucht und Asyl - Kurzdossiers der Bundeszentrale für politische Bildung

Zuwanderung und Integration in Brandenburg
Daten und Grafiken: Menschen mit Migrationshintergrund, ausländischen Bevölkerungen/Flüchtlingen/Asylsuchenden, Stand: Juli 2018
Broschüre «Migrantinnen und Migranten in unserer Kommune« - Brandenburg
Webseite der Landesintegrationsbeauftragten
Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Brandenburg
Netzwerk Tolerantes Brandenburg
Bündnis für Brandenburg
Flüchtlingsrat Brandenburg

Integrationsbeirat

Die Neu-Frankfurter und Neu-Frankfurterinnen, die kulturelle Vielfalt an der Europa-Universität Viadrina, die immer engere Zusammenarbeit mit Słubice und nicht zuletzt die steigende Zahl von Geflüchteten sorgen dafür, dass unsere Stadt bunter und abwechslungsreicher wird.

Umso wichtiger ist es da, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund eine Stimme erhalten, die in den städtischen Diskussionsprozessen Gehör findet. Eine solche Stimme besitzt der Integrationsbeirat der Stadt Frankfurt (Oder).

Der Frankfurter Integrationsbeirat wurde erstmals 2011 im Turnus der Kommunalwahlen als Gremium ins Leben gerufen, in dem Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam neue Wege für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben in unserer Stadt finden.

Nachdem die Wahlperiode des letzten Integrationsbeirates 2014 abgelaufen war, wurde am 25.09.2015 wurde auf der Grundlage von Vorschlägen aus Reihen der Migrantenorganisationen in Frankfurt (Oder) der neue Integrationsbeirat von den Stadtverordneten gewählt. Die erste Sitzung fand am 09.11.2015 statt.

Mitglieder:

  • Herr Heinz Adler
  • Frau Maria Ullrich
  • Herr Raef El-Ghamri (stellvertretender Vorsitzender)
  • Frau Elena Gorodnichaya
  • Herr Thomas Klähn (Vorsitzender)
  • Herr Michael Kurzwelly (stellvertretender Vorsitzender)
  • Herr Josef Lenden
  • Herr Freddy Michel Ovongo
  • Herr Maciej Rokita
  • Herr Arne Seemann
  • Herr Joachim Wawrzyniak

Kontakt:

E-Mail: integrationsbeiratffo@gmail.com 
Facebook: https://www.facebook.com/integrationsbeiratffo

THINK - Das Migrationsnetzwerk

Das Migrationsnetzwerk THINK (Training und Hilfe zur Integration in der Nachbarschaft) ist ein Zusammenschluss von Mitgliedern öffentlicher und freier Träger, Vereinen, Organisationen und Verbänden, die sich für die Integration von Zugewanderten einsetzen.

THINK steht für ein kooperatives und konstruktives Verständnis von Integration. Ziel des Netzwerkes ist die Verbesserung der Kommunikation und Vernetzung aller Netzwerkpartner zu Themen der Integration. Mit regelmäßigen Veranstaltungen wie z.B. der „Interkulturellen Woche“ wollen wir andere Träger, Initiativen, Einrichtungen sowie die Bevölkerung für die Themen Migration und Integration sensibilisieren und Vorurteile abbauen.

Integration bedeutet „die Herstellung eines Ganzen“ und ist damit eine gemeinsame Aufgabe der Aufnehmenden und Zugereisten. In diesem Sinne arbeiten wir gemeinsam an der Verbesserung der Willkommenskultur und setzen uns für ein zukunftsfähiges, tolerantes Frankfurt (Oder) ein!

Für weitere Informationen oder falls Sie sich dem Netzwerk anschließen möchten, kontaktieren Sie bitte die Integrationsbeauftragte.

Arbeit und Beschäftigung

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) werben für die Beschäftigung von Geflüchteten - so auch die Stadt Frankfurt (Oder).

Arbeitgeber, die Asylsuchende beschäftigen möchten, können sich beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) beraten lassen.

Darüber hinaus steht auch das bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg GmbH bei Fragen zur Rekrutierung, Einstellung und Bindung von ausländischen Mitarbeitenden als Ansprechpartner zur Verfügung.

weiterführende Links:

Informationsbroschüre der Bundesagentur für Arbeit zur Beschäftigung geflüchteter Menschen
die Onlineplattform “Workeer“ vermittelt deutsche Arbeitgeber und Geflüchtete

Gesundheitliche Vorsorgung

Zur gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen finden Sie hilfreiche Informationen unter folgenden Links:

Krankenversicherung für Flüchtlinge in der BRD

Mehrsprachig - Krankenversicherung für Ausländer in Deutschland

Krankenversicherung für Asylsuchende - Regelungen

Fragen und Antworten

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Geflüchteten in Frankfurt (Oder) gibt der Flyer "Meine Nachbarinnen und Nachbarn aus der Ferne":  HIER als online-Leseversion oder in der Druckversion verfügbar.