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17.12.2021

Trixi®Spiegel an Ampelkreuzungen erhöhen Verkehrssicherheit

Mit dem Ausbau der Robert-Havemann-Straße erfolgte in diesem Abschnitt die Neuaufteilung des Verkehrsraumes. Für den Radverkehr gibt es nun eine durchgängig markierte Führung in der Achse Robert-Havemann-Straße, Weinbergweg und Markendorfer Straße innerhalb des Straßenraumes. An den Ampelkreuzungen mit der Leipziger Straße und dem Damaschkeweg bzw. der Puschkinstraße sind für den Radverkehr gesonderte, vorgezogene Aufstellbereiche markiert.

Zur Verbesserung der Sichtbeziehungen zwischen dem Radverkehr und speziell dem Schwerverkehr – und somit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sind – an diesen Kreuzungen in dieser Woche sogenannte Trixi®Spiegel angebaut worden. Diese Spiegel decken einen Bereich des toten Winkels aus der Fahrzeugperspektive ab. Jedoch sind auch hier Grenzen in die einsehbaren Bereiche gesetzt, da sich diese durch die Fahrbewegungen der Verkehrsteilnehmenden verändern.

Vorausschauendes Fahrverhalten und gegenseitige Rücksichtnahme sind daher noch immer die wichtigsten Aspekte eines sichereren Straßenverkehrs. So sollten beispielsweise Radfahrende beim rechtsseitigen Überholen – auch auf Angebots- oder Radfahrstreifen – durch Blickkontakt sichergehen, dass sie von rechtsabbiegenden Fahrzeugführenden wahrgenommen wurden. Ebenso sollte den motorisierten Verkehrsteilnehmenden die Gleichberechtigung des Radverkehrs zur Nutzung des Straßenverkehrsraumes stets präsent und das Fahrverhalten entsprechend angepasst sein.

Da Trixi®Spiegel an Ampelkreuzungen in Frankfurt (Oder) erstmals installiert wurden, ist zunächst eine Probezeit von einem Jahr vorgesehen. Eine anschließende Bewertung durch die Fachämter entscheidet über den weiteren Einsatz. Erfahrungen der Verkehrsteilnehmenden können über die bekannten Kommunikationsmöglichkeiten an das Amt für Tief-, Straßenbau und Grünflächen herangetragen werden, um bei der Bewertung ebenfalls Berücksichtigung zu finden.