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23.10.2017

Stadt erinnert an die Reichspogromnacht

In diesem Jahr jährt sich zum 79. Mal der Jahrestag der Reichspogromnacht. Am Donnerstag, dem 9. November wird in Frankfurt (Oder) der schrecklichen Ereignisse mit verschiedenen Veranstaltungen gedacht. 

Alle Frankfurterinnen und Frankfurter sind eingeladen, um 18.00 Uhr am Jüdischen Gedenkstein in der Karl- Marx- Straße sich der Ereignisse zu erinnern und der Opfer zu gemahnen. Die Gedenkrede wird der Intendant des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt Peter Sauerbaum halten.  Das Programm gestalten der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Wolfgang Neumann, der Chor Lebensfreude des Hauses der Begegnung, Schüler des Gymnasiums der Europaschule „Karl Liebknecht“, der Vorsitzende des Ökumenischen Rates Frankfurt (Oder), Peter Fritsch sowie Herr Dovbin religiöser Koordinator der Jüdischen Gemeinde. Um 19.15 Uhr sind alle Interessierten herzlich in die Konzerthalle zur Eröffnung der Ausstellung „Gerechte unter den Völkern“ durch Minister Stefan Ludwig, Minister für Justiz, Europa und Verbraucherschutz eingeladen. „Gerechter unter den Völkern“- das ist ein Ehrentitel für Nichtjuden, die während der Nazi- Herrschaft ihr eigenes Leben eingesetzt haben, um Juden vor der Ermordung zu retten. In der Gedenkstätte Yad Vashem gibt es eine Gedenkabteilung für diese Menschen- die Ausstellung erzählt davon. »Gerechter unter den Völkern« – das ist ein Ehrentitel für Nichtjuden. Um 20.00 Uhr lädt das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt zum Konzert „Tage der Erinnerung“ in die Konzerthalle „Carl-Philipp-Emanuel Bach“ ein. Vor dem Konzert hält Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma einen Vortrag zum Thema  "Zivilcourage".

Hermann Simon liest aus dem Buch, das er nach dem Tagebuch seiner Mutter selA Marie Jalowicz schrieb: „Untergetaucht: Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945“.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.