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Eltern-Medien-Beratung

Die Eltern-Medien-Beratung ist ein Informations- und Beratungsangebot für Eltern, sich mit den Medienwelten ihrer Kinder auseinanderzusetzen und möchte Unterstützung in der Medienerziehung geben. Themenschwerpunkte unserer Informationsberatung sind u.a. Soziale Netzwerke, Chatten, Mailen, Surfen, Gefährdungen, Aufgaben und Gesetze des Jugendmedienschutzes.
Für Schulen und Kindertagesstätten besteht die Möglichkeit, Workshops oder Elternabende durchzuführen. Dieses Angebot wird koordiniert über die Aktion Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle Brandenburg e.V., Breite Straße 7a, 14467 Potsdam
Telefon/Fax: 0331 951 31 70 
www.eltern-medien-beratung.de
Rechtsgrundlagen:
SGB VIII  §14, Jugendschutzgesetz (JuSchG)

Mediennutzung bietet Kindern und Jugendlichen viele Chancen und ist im Familienalltag zugleich ein Aushandlungsprozess. Zur Unterstützung und Stärkung der Medienkompetenz von Eltern werden ab Monat September folgende im kostenfreien online-Elternabende/Seminare angeboten: Veröffentlichung erfolgt in den nächsten Wochen.

n Frankfurt (Oder) werden Eltern-Abende auch wieder in Präsenz durchgeführt. Kontakt: jim-frankfurt@stiftung-spi.de

oder über Kontaktformular.

Kinderbilder im Netz - Das sollten Eltern im Urlaub beachten

Urlaubszeit- schöne Zeit. Oft teilen Eltern die schönen Momente mit ihren Kindern am Strand oder Poolbilder direkt online. Hier ist Vorsicht geboten! Kinder haben das Recht am eigenen Bild und auf Privatsphäre. Auch können vermeintlich harmlose Kinderbilder für sexuelle Zwecke missbraucht werden. Anbei dazu ein Artikel von klicksafe:

https://www.klicksafe.de/newsletter/2022/klicksafe-newsletter-juli-2022?mid=808&ride=t_13207&aC=a8892d84&jumpurl=8


Mit Kindern und Jugendlichen über Krieg reden

Kriege verunsichern nicht nur Eltern sondern auch Kinder und Jugendliche. Gerade Kinder und Jugendliche werden in sozialen Medien , im Radio, Fernsehen oder in Gesprächen mit ihren Freunden und Freundinnen mit dem Thema konfrontiert. Es gibt viele Fragen, Ängste und Sorgen.  Hier ein kleiner Leitfaden für Eltern und weitere Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen:

  • Zeit nehmen für die Gespräche in ruhiger Atmosphäre kindgerechte Informationsangebote nutzen. z. B. den KIKA oder www.hanisauland.de/node/2130
  • Sorgen ernst nehmen und ehrlich sein Gespräche mit jüngeren Kindern sollten behutsamer stattfinden, Jugendliche können mit realitätsnäheren Informationen umgehen. In den Gesprächen eigene Gefühle und Ängste erklären, dennoch faktenbasiert und sachlich bleiben.
  • Über medial Erlebtes reden Kinder und Jugendliche bekommen nicht nur redaktionell aufgearbeitete Informationen. Gerade über diverse Social Media Kanäle, kann davon ausgegangen werden, dass Regularien des Jugendmedienschutzes nicht greifen. Dadurch kann es zu Konfrontationen mit ungefilterten Videos und Bildern kommen.
  • Auf Falschmeldungen hinweisen Sie sind nicht immer sofort zu entlarven. Fakt ist, das gerade über Messenger viele Falschmeldungen versendet werden, die zusätzlich ängstigend sein können. Versuchen Sie in gemeinsamen Gesprächen, diese Falschmeldungen. Eine gute Unterstützung dabei ist die die Seite mimikama. Mimikama ist auf vielen Social Media Kanälen unterwegs. www.mimikama.at/ukraine-krise/desinformation-russland-ukraine/ Weiterhin informiert der Webhelm recht gut, wie Falschmeldungen und Desinformationen erkannt werden können www.webhelm.de/fake-news-erkennen/
  • altersgemäße Informationen unter www.zdf.de/kinder/logo/streit-zwischen-ukraine-und-russland-100.html
  • Der Familienwegweiser Schau Hin bietet ebenfalls eine spezielle Webseite mit Infos zum Besprechen von Nachrichten an www.schau-hin.info/sicherheit-risiken/ueber-katastrophen-sprechen
  • https://www.frieden-fragen.de