Hilfsnavigation
Oderturm Header Diagonale
Frankfurtkampagne Besser Frankfurt oder
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Hauptmenu
Seiteninhalt

Bürgerservice A-Z

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | Sch | St | T | U | V | W | X | Y | Z | Ä | Ö | Ü

Rente für Bergleute Zahlung

  • Rente für Bergleute Zahlung
  • Rente für Bergleute kann beantragt werden, wenn
    • wegen Krankheit oder Behinderung die bisherige Arbeit im Bergbau nicht weiter und
    • keine andere gleichwertige Beschäftigung ausgeübt werden kann; das heißt: im Wesentlichen wirtschaftlich gleichwertige Beschäftigung, die gleichwertige Kenntnisse und Fähigkeiten erfordert,
    • 3 Jahre knappschaftliche Pflichtbeitragszeiten in den 5 Jahren vor verminderter Berufsfähigkeit im Bergbau bestehen,
    • die Wartezeit (Mindestversicherungszeit) von 5 Jahren in der knappschaftlichen Rentenversicherung erfüllt wurde.
  • Sonderregelung für ab 50-Jährige: Rente für Bergleute kann auch beantragt werden, wenn
    • keine wirtschaftlich gleichwertige Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit ausgeübt werden kann und
    • die Wartezeit (Mindestversicherungszeit) von 25 Jahren mit ständigen Arbeiten unter Tage erfüllt wurde.
  • Rente für Bergleute wird nicht gezahlt, wenn
    • die Regelaltersgrenze erreicht wurde oder
    • eine im Wesentlichen wirtschaftlich und qualitativ gleichwertige Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit ausgeübt wird.
  • Antragstellung persönlich, schriftlich oder online möglich
  • Rentenantrag sollte 3 Monate vor gewünschtem Rentenbeginn gestellt werden.
  • zuständig: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Volltext

Für Bergleute gelten spezielle Rentenregelungen. Wegen der Belastungen und Gesundheitsrisiken des Berufs gibt es die „Rente für Bergleute“.

Wie hoch Ihre Rente für Bergleute ist, richtet sich nach Ihren Ansprüchen aus der knappschaftlichen Rentenversicherung. Haben Sie weitere Ansprüche in der allgemeinen Rentenversicherung erworben, zum Beispiel durch Arbeit außerhalb des Bergbaus, zählen diese nicht mit.

Sie dürfen neben Ihrer Rente für Bergleute eine bestimmte Summe pro Jahr hinzuverdienen, ohne dass Ihre Rente gekürzt wird. Wieviel Sie hinzuverdienen dürfen, wird individuell berechnet und steht in Ihrem Rentenbescheid.

Keine Rente für Bergleute erhalten Sie, wenn Sie

  • die Regelaltersgrenze bereits erreicht haben, zum Beispiel 67 Jahre für Jahrgang 1964 oder jünger, oder
  • eine Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit außerhalb des Bergbaus ausüben, die im Wesentlichen wirtschaftlich und qualitativ gleichwertig ist.

Neben der Rente für Bergleute gibt es auch die sogenannte „Altersrente für langjährig unter Tage beschäftigte Bergleute“. Sie haben einen Anspruch darauf, wenn Sie die Mindestversicherungszeit von 25 Jahren mit ständigen Arbeiten unter Tage erfüllt haben und die für Sie maßgebende Altersgrenze erreicht haben.
 

Rechtsgrundlage(n)

Erforderliche Unterlagen

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Nachweise, die im Versicherungsverlauf nicht erfasst sind, beispielsweise:
    • Aufrechnungsbescheinigungen
    • Nachweise über Ausbildungszeiten
    • Nachweise über Arbeitslosigkeit
    • Nachweise über Krankheitszeiten
  • Wenn eine andere Person den Antrag stellt:
    • Vollmacht oder
    • Beschluss des Gerichts
       

Kosten (Gebühren, Auslagen,etc.)

Fristen

Wenn Sie den Rentenantrag rechtzeitig gestellt haben, erhalten Sie Ihre Rente für Bergleute frühestens am ersten Tag des Monats, zu dessen Beginn alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

Wenn Sie den Rentenantrag später als 3 Monate nach Ablauf des Monats stellen, in dem alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, erhalten Sie Ihre Rente ab dem ersten Tag des Monats der Antragstellung.
 

Formulare/Schriftformerfordernis

Ansprechpunkt