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Stadt der Brückenbauer
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25.04.2022

Projekt »Leben in Neuberesinchen«

Die Stadt Frankfurt (Oder) möchte im Rahmen ihrer Bewerbung für das „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“ mit Zeitzeug:innen aus Neuberesinchen ins Gespräch kommen, um mehr über alle Facetten des Stadtteils zu erfahren. Im Zentrum stehen die ganz persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen: Wie ist das Leben in Neuberesinchen in den letzten 32 Jahren verlaufen und wie wurden die Transformationsprozesse während und nach der politischen Wende 1989/90 erlebt? Was für Erinnerungen haben Sie an den Stadtteil? Haben Sie früher im Halbleiterwerk gearbeitet? Haben Sie eine der ersten Wohnungen bezogen? Welche Rolle hat für Sie der Stadtumbau (Ost) gespielt? Haben Sie Ihre Kindheit oder Jugend in Neuberesinchen verbracht? Oder sind Sie erst in den letzten Jahren nach Neuberesinchen gezogen? Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Von März bis Mai führen wir Interviews mit Zeitzeug:innen und sammeln Geschichten, Fotografien und Erinnerungsstücke. Um auch die junge Generation und deren Perspektiven mit einzubinden, wird parallel ein Filmbildungsprojekt umgesetzt. In mehreren Workshops erlernen Jugendliche die Techniken filmischer und journalistischer Arbeit, erarbeiten ein künstlerisches Gestaltungskonzept und setzen ihre Vorstellungen und Ideen zum Thema in bewegte Bilder um.

Aus den Erzählungen, Fotografien und filmischen Ergebnissen wird ein digitaler Erinnerungsraum entstehen, der die vielfältigen (Lebens-)Geschichten sichtbar macht, die Auseinandersetzung damit fördert und dazu anregt, gemeinsam Zukunftsperspektiven zu erarbeiten. Die Ergebnisse des Projekts fließen in die Bewerbung für das Zukunftszentrum ein.

Zum Abschluss ist ein gemeinsames Treffen mit Einwohner:innen der Słubicer Siedlung der polnischen Könige, auch „Klein-Moskau“ genannt, geplant.

Geleitet wird das Projekt von Antje Materna, die u.a. im Jahr 2019 an den Jubiläumsveranstaltungen zu „30 Jahre Friedliche Revolution – Mauerfall“ in Berlin mitarbeitete. Das Filmprojekt wird von der Filmemacherin und Medienpädagogin Johanna Pohland geleitet, bekannt u.a. durch den Recherchefilm „Auf eine Tasse Kaffee mit der Stasi – Gegenlesen erinnerter DDR-Geschichte“, der 2021 am Kleist Forum Premiere hatte.

Projektpartner:innen sind das Mehrgenerationenhaus MIKADO, das Stadtarchiv und das Quartiersmanagement „Innenstadt – Beresinchen“. Das Filmprojekt findet in enger Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Jugendfilm-AG der Fanfarengarde Frankfurt (Oder) e.V. statt. Die Projektkoordination hat das Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrum inne.

Nachfragen und Anmeldungen zur Teilnahme am Projekt per E-Mail an zukunftszentrum@frankfurt-oder.de