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13.12.2017

Frankfurt (Oder) punktet auf dem 3. Industrie-Forum als Standort

Das Industrie-Forum im polnischen Karpacz brachte zum 3. Mal Führungskräfte aus vielen ostmitteleuropäischen Ländern zusammen. In über 100 Panels konnten sich Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik zu aktuellen Fragen austauschen, neue Netzwerke knüpfen und ihre Standorte vorstellen. „Die Standort- und Rahmenbedingungen vor einem hochkarätigen Expertengremium vorzustellen, war ein ganz besonderer Stresstest. Im Ergebnis lässt sich sagen, dass der Standort Frankfurt (Oder) im Wettbewerb mit den anderen bestehen und sogar in vielen Bereichen einen Vorteil darstellen kann.“, so Mario Quast, der die Oderstadt vor Ort vertrat.

Der Frankfurter Wirtschaftsreferent konnte im Panel „Industriepotentiale von Städten“ umfassend die Standortbedingungen, ausgehend vom Neubeginn in den 1990er Jahren bis zu den aktuellen Investitionen, darstellen. Ein großes Interesse fanden die Aktivitäten in der grenzüberschreitenden Kooperation der Kommunalwirtschaft, sowie die Vernetzung zwischen der Forschung und Wissenschaft. „Mit den Leuchttürmen IHP, Europa-Universität, Collegium Polonicum, dem ÜAZ, sowie weiteren Partnern in der überbetrieblichen Ausbildung, haben wir einen Wettbewerbsvorteil, den man erst richtig ermessen kann, wenn man die Reaktionen vieler Standorte in Europa mit Frankfurt (Oder) vergleicht. Wir haben da klare Vorteile in der Hand“, so Quast weiter.

Von besonderem Reiz: im Plenum saßen Vertreter international agierender Konzerne, Vertreter von Ministerien sowie Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft. Valerie Carter, Präsidentin des europäischen Verbandes der Städte und Gemeinden (ECOVAST), fasste es überzeugend in ihrem Beitrag zusammen: Städte brauchen eine Identität und eine klare Strategie für die Zukunft, die auf der einen Seite das Historische achten, auf der anderen Seite aber auch den Innovationsgrad verstärken müssen. In diesem Sinne punktet Frankfurt auch aus ihrer Sicht überzeugend.

Aus Sicht der Unternehmer kommt es zunehmend darauf an, neben einer innovativen und technologischen Ausrichtung der Region auch für ein Klima zu sorgen, dass durch Toleranz und eine besondere Willkommenskultur geprägt ist. Nur dann erhöht sich die Lebensqualität entscheidend und Talente bleiben in ihrer Heimat oder werden aus anderen Regionen angezogen. „Dass diese Anstrengungen unseres Standortes im internationalen Rahmen anerkannt und gewürdigt wurden, zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg.“, so Quast abschließend.