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01.11.2013

Gedenkveranstaltungen zur Reichspogromnacht am 9. November

Anlässlich des 75. Jahrestages der Reichspogromnacht am 9. November 1938 wird auch in diesem Jahr in Frankfurt (Oder) der furchtbaren Ereignisse dieses Tages in mehreren Veranstaltungen gedacht.  Am Samstag, dem 9. November 2013, wird es ab 16.00 Uhr einen Gedenkmarsch zu den in Frankfurt (Oder) verlegten Stolpersteinen im Rahmen der Aktion „Den Toten ehrendes Gedenken und Mahnung für heute“ von verschiedenen Punkten der Stadt aus zum Jüdischen Gedenkstein in der Karl-Marx-Straße geben. Beginnend an den Verlegeorten: Puschkinstraße (Haltestelle Potsdamer Straße), Bergstraße 17, August-Bebel-Straße 29, Slubice ul. Kopernika und Scharrnstraße 10 werden in fünf Routen alle 124 in Gehwege eingelassenen Stolpersteine, mit denen an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnert wird, poliert und Kerzen zur Erinnerung aufgestellt.

Im Anschluss daran sind alle Frankfurterinnen und Frankfurter eingeladen, am Sonnabend, dem 9. November, ab 18.00 Uhr an der Gedenkveranstaltung am Jüdischen Gedenkstein in der Karl-Marx-Straße teilzunehmen. Die Gedenkrede hält der Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke. Das Programm wird vom Chor „Lebensfreude“ des Hauses der Begegnungen und Schülern des Städtischen Gymnasiums I Europaschule „Karl Liebknecht“ gestaltet.

Das Brandenburgische Staatsorchester wird an diesem Tag mit einem Konzert und einer Ausstellung von Yad Vashem an den Holocaust erinnern. Die Ausstellung widmet sich dem Gedenken an ein Volk, das jüdische Opfer trotz deutscher Besatzung vor dem sicheren Tod rettete und ihnen Zuflucht gewahrte: den Albanern.

„BESA: Ein Ehrenkodex – Wie muslimische Albaner Juden retteten“ wurde von der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung wird am 9. November  um 19.15 Uhr in der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ in Beisein des Generalsekretärs des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, eröffnet und ist bis zum 30. November zu sehen sein.

Das nachfolgende Gedenkkonzert beginnt um 20.00 Uhr. Folgende Werke stehen auf dem Programm: Sergej Prokofjew: Ouvertüre über hebräische Themen op. 34b,

Benjamin Yusupov: „Nola“ Konzert für Flöten und Streicher und Gustav Mahler: Adagio aus der 10. Sinfonie. Die Ansprache vor dem Konzert wird der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Joachim Gauck, halten.

 

Foto: c/o KOWA – Frank Hühner