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Blick auf das Rathaus Sommer 2016 II © Stadt Frankfurt (Oder) Diagonale © Stadt Frankfurt (Oder)
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Ziele

Leitziel 1

Bürger_innen der Stadt Frankfurt (Oder), insbesondere Kinder und Jugendliche, verfügen über ein demokratisches Grundverständnis, lehnen Diskriminierung und Gewalt ab und erkennen die Sinnhaftigkeit und den Wert demokratischer Prozesse und Strukturen. Sie engagieren sich für Vielfalt, Demokratie und Toleranz und gegen Rechtsextremismus, Gewalt sowie weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie für die Demokratieentwicklung vor Ort.

Mittlerziele:

Bestehende Initiativen und Vereine führen zur Demokratieförderung Projekte und Maßnahmen durch, die den Bürger_innen, insbesondere Kindern und Jugendlichen lebensweltbezogene Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigen und vermitteln.

Bestehende Initiativen und Vereine unterbreiten angemessene und zeitgemäße Lernformen und Lernmethoden für die Vermittlung von humanistischen, sozialen und demokratie-bejahenden Einstellungen für Bürger_innen, insbesondere für Kinder und Jugendliche.

Bestehende und neue Initiativen und Vereine führen Projekte und Maßnahmen durch, die auf die Entwicklung einer Willkommens- und Anerkennungskultur für Zuwander_innen, einer demokratischen Streit- und Debattenkultur sowie die Wertschätzung kultureller Vielfalt hinweisen.

Handlungsziele:

Entwickelte Lernformen- und Lehrmethoden werden in Kitas, Schulen, Jugendeinrichtungen, Sportvereinen etc. durchgeführt und ggf. methodisch angepasst.

Es werden Informations-, Weiterbildungs- und Begegnungsangebote für Jugendliche und Erwachsene im Zusammenhang mit der Etablierung einer Willkommens- und Anerkennungskultur für Zuwander_innen durchgeführt.

Leitziel 2

Kommunale Institutionen, Vereine, Verbände, zivilgesellschaftliche Gruppierungen oder Akteure verhindern die Beeinflussung von städtischen Bereichen (Jugendarbeit/Kita/Schule/ Kultur/Sport- und Freizeitbereich/Politik/Kirchen) durch rechtsextreme Milieus, Kulturen, Gruppierungen und Organisationen. Sie sind in die Lage versetzt, Opfer rechtsextremer Diskriminierung und Gewalt zu unterstützen.

Mittlerziele:

Die Öffentlichkeit sowie Träger, Strukturen und Gremien der oben genannten Bereiche sind sensibilisiert und informiert über rechtsextreme Strategien und Vorgehensweisen und haben Kenntnisse über Hintergründe und Fakten im Zusammenhang mit der Zuwanderung von Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten.

Mitarbeiter_innen und Vertreter_innen aus diesen Bereichen sind motiviert und mobilisiert zum offenen Umgang mit rechtsextremen Beeinflussungsversuchen.

Netzwerke zivilgesellschaftlicher Akteure, Organisationen und kommunale Institutionen sind effektive Strukturen in der offensiven Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und weiteren demokratie- und rechtsstaatsfeindlichen Phänomenen.

Handlungsziele:

Die pädagogischen Fachkräfte sowie Vertreter_innen von (Sport)Vereinen, Verbänden, Initiativen, Kirchen und Parteien in der Stadt verfügen über Kenntnisse zu Ursachen und Erscheinungsformen von demokratie- und rechtsstaatsfeindlichen Phänomenen.

Projektträger nutzen in Zusammenarbeit mit der Stadt, Vertreter_innen von Sport- und Kulturvereinen, Kirchen, Vertreter_innen der Wirtschaft sowie der Polizei die vorhandenen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit (Print/Online/Soziale Netzwerke/Flyer, Foren etc.) sowie stattfindende Sport-, Stadt(teil)-Kulturfeste und Demokratiekonferenzen zur Popularisierung und Reflektion der Partnerschaften für Demokratie.

Zielgruppen

Folgende Zielgruppen sollen erreicht werden:

Bereich I:

  • Erwachsene wie Eltern, Großeltern sowie weitere Bezugspersonen mit einer latenten Neigung zu Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
  • Rechtsextremistisch gefährdete Jugendliche
  • Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen
  • Kinder und Jugendliche, die sich gegen Rechts engagieren wollen
  • Migrant_innen

Bereich II:

  • Eltern, Erzieher_innen, Lehrer_innen und Sozialpädagog_innen
  • Lokale Netzwerke und Initiativen
  • Vertreter_innen von Vereinen und Kirchen
  • Vertreter_innen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens
  • Multiplikator_innen und meinungsbildende Akteursgruppen